Das Konzept der Grundschule Lenzinghausen, nach dem die individuelle Förderung ermöglicht wird, stellt sich wie folgt dar:

Lernstandsdiagnosen

Im Bereich Lesen finden regelmäßige Lesefortschrittsüberprüfungen statt.
Im Bereich Rechtschreiben werden die Lernfortschritte aller Kinder der Schule nach dem Diagnosekonzept Sommer-Stumpenhorst regelmäßig überprüft.
Im Bereich Mathematik werden die zum Unterrichtswerk "Das Zahlenbuch" entwickelten Lernstandskontrollen mit folgenden Schwerpunkten durchgeführt: Rechenfertigkeit und Anwendung von Rechenstrategien.

Bereich Mathematik

Kinder mit Rechenschwächen erhalten individuelen Förderunterricht.
Mit der Lernwerkstatt Mathematik arbeiten Kinder selbständig und entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit.

Bereich Deutsch

Leseschwache Kinder erhalten eine differenzierte Leseförderung.
Mit den Lernprogrammen Lernwerkstatt arbeiten Kinder selbständig und entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit.
Das Rechtschreibtraining nach Sommer-Stumpenhorst findet in jahrgangsübergreifenden Arbeitsgruppen für alle Kinder der Schule (Teilnahme der SchulanfängerInnen je nach individuellem Lernfortschritt beim Schreibenlernen im Anfangsunterricht) statt.

Rechtschreibkonzept nach Sommer-Stumpenhorst

Sommer-Stumpenhorst Rechtschreiblernkonzept

Ziel des Rechtschreibunterrichts ist es, bei den Kindern ein sicheres Rechtschreibgespür aufzubauen, die Kompetenz zur Korrektur eigener Texte zu entwickeln, über Rechtschreibung nachzudenken und ein inneres Regelsystem aufzubauen, effiziente Rechtschreiblernmethoden kennenzulernen und ertragreich anzuwenden.

Der Aufbau der Rechtschreibübungen muss einer für Kinder verstehbaren Ordnung der Rechtschreibung folgen (Rechtschreibwerkstatt).

Ab der Klasse 1, zweites Halbjahr beginnen wir an unserer Schule mit dem Rechtschreibtraining nach Sommer-Stumpenhorst.

Zunächst erfolgt ein Diagnosediktat für alle Kinder der Schule. Auf der Grundlage der Fehlertypen werden die Schüler/Innen verschiedenen „Zimmern“ zugeordnet, die sich mit unterschiedlichen Rechtschreibphänomenen befassen, d.h. die Klassenverbände werden in diesen Stunden zweimal wöchentlich aufgelöst. Die Kinder arbeiten je nach Leistungsstand auf verschiedenen Ebenen. Gestartet wird auf der Lautebene, es folgen die Wort- und Satzebene. In regelmäßigen Diagnosediktaten wird der Lernfortschritt der Schüler/Innen überprüft und sie wechseln bei Erfolg ins nächste „Zimmer“.